„Rettet die Knolle!“ ist GV-Team des Jahres 2026

Fürstenfeldbruck, 06. Oktober 2026 | Große Freude bei 33 Studierendenwerken in ganz Deutschland: Das Projekt-Team der bundesweiten Initiative „Rettet die Knolle! – Die Studierenden essen die Kartoffeln!“ ist mit dem Branchenpreis „GV-Team des Jahres 2026“ ausgezeichnet worden.

Was als Antwort auf die außergewöhnlich hohen Kartoffelüberschüsse begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprojekt. 33 Studierendenwerke schlossen sich zusammen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und für die Wertschätzung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu setzen.

Doch „Rettet die Knolle!“ wurde schnell weit mehr als eine Aktion rund um die Kartoffel. Kolleg*innen aus Küchen, Einkauf, Logistik, Kommunikation, Marketing und Verwaltung sowie die Geschäftsführungen der beteiligten Studierendenwerke arbeiteten über Organisations- und Ländergrenzen hinweg zusammen. Rezepte und Ideen wurden geteilt, Aktionswochen und Kommunikationsmaßnahmen entwickelt, Erfahrungen ausgetauscht und immer wieder gemeinsam neue Wege gefunden. Aus 31 Studierendenwerken wurde für einige Monate ein großes Team.

Genau dieser besondere Zusammenhalt, die unkomplizierte Zusammenarbeit und die außergewöhnliche Dynamik der Initiative überzeugten auch die Jury des „GV-Team des Jahres“. Die Auszeichnung würdigt damit nicht allein den Erfolg einer Aktion, sondern vor allem die Menschen, die sie mit Kreativität, Engagement und viel persönlichem Einsatz getragen haben.

Gudrun Hartmann, Initiatorin und Koordinatorin der bundesweiten Aktion, sagt:

„Dieser Preis gehört allen 31 Studierendenwerken und vor allem den vielen Kolleg*innen, die diese Idee mit unglaublich viel Engagement, Kreativität und Herz zu ihrer eigenen gemacht haben. Niemand hätte am Anfang vorhersehen können, welche Dynamik daraus entstehen würde. Mich hat besonders beeindruckt, wie selbstverständlich Wissen geteilt, gemeinsam Lösungen entwickelt und über die eigenen Häuser hinausgedacht wurde. Genau das machen für mich die Studierendenwerke aus: Wenn wir zusammenstehen, können wir sehr viel bewegen.“

Die Initiative erreichte dabei weit über die Mensen und Cafeterien hinaus Aufmerksamkeit. Studierende reagierten auf die Aktion mit großer Offenheit und Interesse; gleichzeitig entstanden Kontakte und Gespräche mit Landwirtschaft, Wissenschaft, Politik, Lebensmittelwirtschaft und Medien. Aktionsgerichte, Kartoffelverteilungen, Interviews, Informationsangebote und Social-Media-Aktionen machten aus einem zunächst sehr konkreten Problem rund um überschüssige Kartoffeln ein bundesweit sichtbares Thema. Gerade diese Strahlkraft macht den Preis für die Beteiligten besonders wertvoll: Aus einer pragmatischen Idee wurde ein Projekt, das Menschen und Institutionen miteinander verband und zeigte, wie viel gemeinsame Verantwortung und Gestaltungskraft in der Hochschulgastronomie steckt.

Clemens Metz, Geschäftsführer des Studierendenwerks Freiburg und Vorsitzender des Ausschusses Hochschulgastronomie im Deutschen Studierendenwerk, dem Dachverband der Studierendenwerke, erklärt:

„‚Rettet die Knolle!‘ hat eindrucksvoll gezeigt, was die Studierendenwerke gemeinsam leisten können. 33 Häuser haben nicht nebeneinander, sondern miteinander gearbeitet – pragmatisch, kreativ und mit einer beeindruckenden Bereitschaft, Wissen und Erfahrungen zu teilen. Diese Auszeichnung macht sichtbar, wie viel Kompetenz, Engagement und Gemeinschaft in unserer Hochschulgastronomie steckt. Darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein.“

Die Auszeichnung „GV-Team des Jahres“ wird vom Fachmagazin GVMANAGER vergeben und stellt neben fachlicher Leistung insbesondere Teamgeist, Motivation und besonderen Zusammenhalt in der Gemeinschaftsgastronomie in den Mittelpunkt.

Für das Projekt-Team „Rettet die Knolle!“ ist der diesjährige Preis deshalb auch ein schöner Abschluss einer außergewöhnlichen gemeinsamen Reise. Die Kartoffelüberschüsse, die den Ausgangspunkt für die Initiative bildeten, mögen mit der neuen Ernte Geschichte sein – die Erfahrung aus dem Projekt bleibt: Gemeinsam lässt sich mehr bewegen, als man zu Beginn manchmal für möglich hält.

Sanierung in der UdS Mensa abgeschlossen

Rund 4,5 Millionen Besteckteile werden pro Jahr in der Mensa des Studierendenwerks gereinigt. Jetzt starten wir mit der neuen Spülanlage noch effizienter und zukunftsfähiger ins neue Semester.

Die Sanierungsarbeiten begannen am 27. Juli und wurden nun planmäßig abgeschlossen. „Unser Team freut sich sehr darauf, ab heute an und mit der neuen Anlage zu arbeiten. Eine Sanierung im laufenden Betrieb bringt immer viele Herausforderungen mit sich. Gemeinsam konnten wir diese jedoch erfolgreich meistern. Bei einem Projekt dieser Größenordnung liegt die Verantwortung in vielen Händen“, sagt Patrick Adams, Leiter der Hochschulgastronomie. Die alte Anlage war in die Jahre gekommen und hatte zunehmend für Ausfallzeiten gesorgt. Das erschwerte nicht nur die Abläufe, sondern führte auch zu höheren Kosten und immer wieder zu Rückstau.

Neben dem Austausch der gesamten Spülanlage wurden auch die Räumlichkeiten umfassend modernisiert: Ein neuer Boden wurde verlegt, die Lüftungsanlage angepasst, die Wände gestrichen, sämtliche Versorgungsleitungen erneuert und eine moderne Beleuchtung installiert.

„Mein herzlicher Dank gilt daher unserer Haustechnik, dem gesamten LAVA-Team sowie allen beteiligten Firmen, die zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank gilt zudem dem Land, das diese Sanierung überhaupt erst möglich gemacht hat“, so Adams.

Die neue Spülanlage wurde durch das Land vollständig finanziert. Die SPD-Fraktion stellte 700.000 Euro bereit, um die neue Technik zu beschaffen und dadurch die Beschäftigten zu entlasten und die Arbeitsabläufe zu verbessern. Die bisherige Anlage war seit über 20 Jahren im Einsatz und hat in dieser Zeit mehrere Millionen Geschirr- und Besteckteile gereinigt.

Neue Studierendenwohnhäuser am UdS-Campus: Jetzt bewerben

Das Studierendenwerk Saarland erweitert gemeinsam mit der WOGE Saar das Wohnangebot am Campus der Universität des Saarlandes. Ab dem Wintersemester 2026/2027 stehen in drei neu errichteten Studierendenwohnhäusern der WOGE insgesamt 234 Wohnplätze zur Verfügung. Bereits ab dem 1. März 2026 ist eine einmalige Zwischennutzung bis zum Semesterbeginn möglich.

Die Häuser bieten möblierte Einzel- und Doppelappartements, darunter auch barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnplätze, zu moderaten Mieten (z. B. 275 Euro Kaltmiete für ein Einzelappartement).

Vorstand des Studierendenwerks, Carsten Rast: „Seit über 70 Jahren stehen wir für Verlässlichkeit im studentischen Wohnen und setzen dabei auf Qualität und klare Prozesse. Die Zusammenarbeit mit der WOGE zeigt, wie wertvoll Erfahrung und starke Partnerschaften sind, wenn es darum geht, den Studierenden ein gutes und bezahlbares Zuhause zu ermöglichen.“

Das Studierendenwerk übernimmt das Bewerbungsmanagement, während die WOGE als Vermieterin für die Vertragsabwicklung zuständig ist.

Geschäftsführerin der WOGE Saar, Rita Gindorf-Wagner: „Heute startet das landesweit umfangreichste Bauprojekt zur Wohnraumschaffung für Studierende in die Vermietung. Die drei top modernen Studierendenwohnhäuser können früher als geplant genutzt werden. Die WOGE wechselt nun von der Rolle des Bauherrn in die des Vermieters. Wir freuen uns auf eine rege Nachfrage durch die Studierenden.“
Ab sofort können sich interessierte Studierende über das Onlineportal des Studierendenwerks bewerben: www.stw-saarland.de/wohnen (Rubrik „Wohnen in Saarbrücken“).